Immer wieder eine kleine Plan-Änderung bei „Unserer Wissenschaftlerin des Monats“
30.03.2026: Ihr habt euch entschieden. Wir öffnen die Altersgruppe des Projektes. Denn wir freuen uns sehr, wenn ihr auch weiterhin aus Interesse kommt und mitbringt, wer in eurem Umfeld auch noch Interesse hat: Freund*innen, Geschwister, Mütter, FSJler*innen, Student*innen, Frauen aus unterschiedlichen pädagogischen Bereichen, und Co. Es ist uns einfach aufgefallen, dass es viel Interesse bei Frauen aller Altersgruppen gibt, die wir auch auf bisherigen Veranstaltungen schon gerne eingebunden haben. Und wir freuen uns sehr, dass dies von den Fonds Soziokultur e.V. als Haupförderer unterstützt wird: „Ja, Ihr Projekt war mal als Jugendprojekt geplant, aber uns ist Teilhabe viel wichtiger als die Frage, wie alt am Ende die Teilnehmenden sind. Von daher freut es uns, dass aus Ihrem Jugendprojekt nun ein generationenübergreifendes Projekt werden kann. Für uns ein absoluter Gewinn :)“ Das bringt es auch unsererseits perfekt auf den Punkt. Und keine Sorge, Vorwissen ist nach wir vor nicht erforderlich, folgt einfach eurem Interesse, kommt vorbei, und lasst euch begeistern. Ihr seid alle herzlich willkommen!
19.12.2025: Ab 2026 gehen wir auf Zeitreise! Natürlich, wir wollen ja die Vergangenheit erkunden, und die Frauen in der Wissenschaft kennen lernen, die sie mitgestaltet haben.
Den „Aufbruch ins Unbekannte“ wollte zuletzt niemand mit uns wagen, deshalb jetzt etwas konkreter: Wir werden auf Zeitreise gehen. Die wissenschaftlichen Themen erklären wir so spielerisch, dass sie auch ein Kind verstehen könnte – mach dir also keine Sorgen, du brauchst keinerlei Vorwissen. Damit werden wir dann auch genug Möglichkeiten haben, das Leben der beeindruckenden Pionierinnen, Entdeckerinnen, Forscherinnen, oder „gescheiterten“ Heldinnen, näher kennen zu lernen. Denn tatsächlich sind bei Frauen die Lebensumstände, in denen sie ihre bahnbrechenden Errungenschaften machten, sehr spannend und deutlich anders als bei ihren männlichen Kollegen – Ehe, Familienplanung, gesellschaftliche Anerkennung und Rollenbilder, finanzielle Not, Ideale und Träume hatten (und haben?) immer eine intensive und ganz besondere Bedeutung.

Es geht also um die Wissenschaft, aber eben nicht „nur“
Es geht auch um die Person, die Frau, die uns dort neue Erkenntnisse bereitet hat. Und es geht darum, was wir modernen Frauen und Mädchen, daraus lernen können. Was ist motivierend, was ist ernüchternd, welche Hürden gibt es mittlerweile nicht mehr, und welche Themen treiben uns heute noch genauso um und lassen uns mit einem (vielleicht künftigen?) Job in der Wissenschaft hadern.
Wir werden deshalb nicht nur wissenschaftliche Highlights entdecken, sondern auch persönliche Geschichten in der Historie aufstöbern: Erzählkultur und Naturwissenschaft gehen Hand in Hand.
Wir vom Netzwerk NatuS bereiten ein Rahmenprogramm vor. Es gibt aber immer viel Raum für deinen Ideen und für deine Fragen. Wir würden uns freuen, wenn du Lust hast den weiteren Projektverlauf mitzugestalten – du kannst aber auch einfach vorbei kommen und die Zeitreise genießen.
Auf dem schnellsten Weg up to date
Da wir für manche naturwissenschaftlichen Themen gerne Naturerlebnisse ins Programm einbauen, wir aber gehört haben, dass Termine z.B. im winterlichen Garten eher abschrecken, halten wir nun Ort und deshalb auch Zeit etwas flexibler. Die aktuellsten Infos, was wann und wo statt findet, bekommst und am schnellsten in unserer neuen Signal-Themengruppe „NatuS Wissensstube“.
Die nächsten Termine:
Ab November werden wir wieder in der Zentralbücherei Kiel sein.

Für den Sa.14.11.26 (ca. 11:30-13:30) haben wir in der Zentralbücherei Kiel eine Zeitreise geplant, um Maria Sybilla Merian (1647-1717) kennen zu lernen. Maria ist eine schon zu Lebzeiten geschätzte Persönlichkeit, eine der bekanntesten Frauen in der Naturwissenschaft, und eine der ersten Forschungsreisenden. Sie selbst soll sich jedoch immer mehr als Künstlerin betrachtet haben. Und wir stoßen mal wieder auf die Frage: Kann man Wissenschaft und Kunst überhaupt trennen, wenn zu erforschende Phänomene erstmal naturgetreu festgehalten werden müssen und das vor der Erfindung der Fotographie naheliegenderweise Papier und Farbe erforderte?
Am Sa.05.12.26 (ca. 11:30-13:30) wollen wir ein erfolgreiches Projektjahr beschließen, rekapitulieren, und feiern. Wir werden wieder auf die Vielfalt der Frauen in den Naturwissenschaften blicken. Und wir wollen mit euch ein erstes Projektergebnis angehen: So viele Frauen … Wie soll man sich die alle merken? Wie soll man die alle kennen? Wie soll man mit Freunden und Familie darüber ins Gespräch kommen? Naja, vielleicht mit Fan-Artikeln!? Wir möchten mit euch Karten zum Sammeln und Tauschen von den Wissenschaftlerinnen erstellen. Vielleicht werden es kleine Kunstwerke, vielleicht wird es ein Quartett – weil ihr Frauen zusammen sortieren wollt oder weil ihr wichtige Stichpunkte bei jeder Frau wissen und mit diesen Highlights spielen wollt. Vielleicht können wir später Sticker davon drucken und ein Sammelheft dazu entwerfen. Wir sind gespannt auf eure Ideen und stehen euch bei der Umsetzung mit Rat und Tat zur Seite.
Ab Januar 2027 werden wir vorranig – nach all‘ den Informationen die wir über Frauen in den Naturwissenschaften geteilt haben – mit euch gemeinsam solche Fakten auf kreative Art verewigen, um sie ansprechend zugänglich zu erhalten.
…
Hinter den Kulissen sind wir zudem noch dabei die vorangegangen Veranstaltungen auszuwerten. Über den Sommer begrüßten wie Kinder, Jugendliche, Familien, Pädagog*innen, nature journaler & writer, Wissenschaftler*innen & -kommunikator*innen, einfach alle Interessierten an unserem Projekt auf den Kieler Großveranstaltungen. Das lief je nach Setting sehr unterschiedlich. Zuletzt hieß das: Am Fr.25.09.26 Abend ab 18 Uhr werden wir im Rahmen des Science Day einen Workshop geben. Im Workshop werden wir meereswissenschaftliche Tankexperimente mit haushaltsüblichen Mitteln durchführen. Anders gesagt: Wasser matschen macht nicht nur Spaß, sondern kann auch auf spielerische Weise physikalische Prinzipien der Meeresforschung veranschaulichen. Wir nehmen dafür einfache Mittel, damit Interessierte nicht nur einen Einblick ins Fach sondern auch Möglichkeiten erhalten, um Experimente leicht zu Hause /in der Schule zu wiederholen, fortzusetzen, und/oder zu erweitern.
Ausblick / save the date
- Da das Interesse am Ada Lovelace Day (Di.13.10.26) leider sehr gering ist, fällt unsere Beteiligung dort aus. Kurz entschlossende finden aber bei den frauen.inf der Uni Kiel ein Mind-Challenge-Event.
- …
- Welche Frau an welchem Tag und Wo? Mit welchem Thema? Lass‘ dich überraschen welche Frau an welchem Ort, wir in den nächsten Wochen wählen. Wenn du möchtest, fließen deine Ideen in die Stunden-/Tages-/ oder Wochenendgestaltung ein. Gib‘ uns einem Vorschlag während der Veranstaltungen oder via Signal 😉
- Da sich unter „Science Comes To Town“ gerade „alle“ auf Marie Curie „stürzen“, begrüßen wir die Impulse die es andernorts dazu gibt und stellen unser eigenes Konzept zu ihr und der Radioaktivität als Gruppenspiel zurück. Wer trotzdem bei uns diese Frau und ihre übrigens auch mit dem Nobelpreis in Chemie gewürdigte Tochter kennen lernen möchte, gibt uns bitte eine kurze Rückmeldung.
Rückblick / Bisherige Veranstaltungen
Wir haben von Teilnehmer*innen eine ganze Reihe guter Werke von unserem experimentellen Meeresboden im Aquarium oder von Grußbotschaften in Lochkarten codiert erhalten 🙂 Die wollen wir auf jeden Fall weiter verarbeiten und in den kreativen Output zum Projektende einbinden. Deshab kam die Idee auf, aus den „Sammelstücken“ am Ende jedes Zeitreise-Samstages eine Collage zu erstellen, die unser Meuseums-Setting mit den Impulsen der bisherigen Teilnehmer*innen ergänzt.
Im Rahmen unserer botanisch-inspirierten Schreibwerkstatt kommen Ideen zu „graphic recording“ und ggf. deren Verarbeitung in Comics auf. Das ist eine schöne Idee einen Projekt-Output zu generieren, die sich als recht simpler Ansatz in verschiedene Richtungen weiter verfolgen, vertiefen, und ausweiten lässt. Das nehmen wir ins Programm auf 🙂
Letzte Aktualisierung am:
gefördert von Fonds Soziokultur und Science Comes To Town



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